Weinhändler wird man nicht per Zufall

In den vergangenen Jahren hat sich ein humorvoller Wettbewerb zwischen meinem Schwager Pietro und mir etabliert. Zu unserem Sonntagsmenu war stets das erste Thema - der Wein. Wer bringt den besseren oder passenderen Wein zum Gericht, das unsere Ehefrauen zubereitet haben? Das war immer spannend und es kam öfters zu scherzhaften Gesprächen.

Ich selber bin Sohn eines Winzers. Mein Vater hat mir bereits als Kind die Leidenschaft der Weinkultur in spielerischer Form übertragen. Meine Freizeit verbrachte ich sehr oft mit ihm. Er erklärte und zeigte mir, wie ein qualitativ guter Wein entsteht und was zu beachten ist. Ich war ein neugieriger Junge und natürlich bombardierte ich ihn mit tausende von Fragen. Er sagte mir: «Die Weinproduktion beginnt bereits im Januar!» Erstaunt fragte ich ihn: «Warum Januar?» - «Ja, mein Sohn», erwiderte er, «im Januar muss man die Reben zurückschneiden. Bei dieser Arbeit muss der Winzer jede einzelne Rebe für die kommenden Produktionsjahre bemessen. Das heisst: Wir müssen genau wissen, ob man sich nur auf den hohen Ertrag oder auf die Qualität konzentrieren will!»

So waren für mich fast alle meine Fragen beantwortet. Die Qualität hat Vorrang! Unsere Philosophie konzentriert sich auf die Recherche von kleinen, hervorragenden Weinproduzenten, die aus unserer Sicht besonders hoch qualitative Weine herstellen.

Wir sind bestrebt dies für unsere Kundschaft zu tun.